Hallensaison 2008

Sonntag, 07.12.2007, Ü-32-Turnier in Schleiden

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Sonntag, 07.12.2007: Ü32-Turnier der SG Oleftal in Schleiden
 
Team: Julius Ehlen, Manfred Becker, Bernd Reetz, Ufuk Celik, Lothar Ganser, Thomas Dümmer
 
Als Turniersieger aus dem Vorjahr angereist erwischten wir diesmal einen rabenschwarzen Tag und beendeten das Turnier als Gruppenletzter.
Dieses Turnierergebnis konnte nicht unbedingt erwartet werden, da bis zum letzten Gruppenspiel auch der Gruppensieg noch erreichbar war. Aber der Reihe nach…
Pünktlich zu Turnierbeginn erschienen lediglich Juli, Ernie, Speedy, Ufuk und TD. Als heimlicher Zuschauer hatte sich Lo eingeschlichen, wurde aber direkt enttarnt und als einziger Auswechselspieler aktiviert. Mit dieser Besetzung und mindestens 4 Spielen á 12 Minuten in Aussicht wurden die Erwartungen an den Turnierverlauf lediglich von Ernie hoch gehalten J. Dies war umso bemerkenswerter, da mit Hollerath, Reifferscheid und Kall Mannschaften in unserer Gruppe waren, gegen die wir allesamt schon Hallenniederlagen eingefahren haben. Lediglich Dreiborn schien eine lösbare Aufgabe darzustellen.
Aber erstens kommt es anders als man zweitens denkt:
 
Spiel 1: DoRi : DJK Hollerath            0 : 0
Tore:              Fehlanzeige
Mit der erwähnten Minimalbesetzung gab Ernie als Losung für das erste Spiel HINTEN stehen aus. Naja, im Ski Urlaub ist das irgendwie anders… Hollerath war die Mannschaft, die uns im Finale des letzten Hallenturniers in Hellenthal bezwungen hatte. Vor der ähnlich starken Besetzung der Hollerather wie im Vorjahr hatten wir den nötigen Respekt und ließen nur einen Pfostenschuss von Guido Klähs zu. Dieses Remis steigerte die Hoffnung von Ernie auf einen positiven Turnierverlauf dramatisch. Die noch kurzfristig telefonisch getätigten Spielereinkäufe relativierten diese Prognose jedoch wieder, da wir niemanden mehr verpflichten konnten.
 
Spiel 2: Kall : DoRi                            0 : 2
Tore: Lothar Ganser, Ufuk Celik
Die einzigen beiden Turniertore brachten den Sieg gegen starke Kaller dank etwas offensiverer Ausrichtung und dem berühmten Quäntchen Glück. Die Führung glückte uns bereits nach vier Minuten. Nach schöner Kombination passte TD auf den freistehenden Lo, der flach vollstreckte. Kaller Gegenangriffe blieben erfolglos, so dass uns sogar noch der zweite Treffer gelang. Kurz in der gegnerischen Hälfte nahm Ufuk ein Zuspiel von TD auf und erzielte per Drehschuss die Vorentscheidung. Kurz vor Schluss hätte Bernd seine gute Leistung mit einem Distanzschuss krönen können, doch sein Vollspann verfehlte das Tor um Zentimeter.
 
Spiel 3:            Reifferscheid : DoRi                 1 : 0
Tore:                Fehlanzeige
Im dritten Spiel schwanden bereits die Kräfte, was zu einer unnötigen Niederlage führte. Bekanntermaßen ist es ja so, dass wenn man kein Glück hat, auch noch Pech dazu kommt. Diesem Sprichwort haben wir hier höchste Ehrerbietung dargebracht. Engagierte, teilweise aggressive Reifferscheider brachten uns das erste Turniergegentor bei. Juli war machtlos gegen den freistehenden Bernd Gülden, der flach versenkte. Kurze Zeit später erhielt Speedy nach einer rüpelhaften Attacke (so sah es allerdings wirklich nur der Schieri) eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Diese überstanden wir ohne weiteren Gegentreffer. Derart motiviert starteten wir die Schlussoffensive mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch. Allerdings konnte auch eine Zeitstrafe gegen Reifferscheid (man munkelt von Konzessionsentscheidung) uns keinen zählbaren Erfolg bescheren. Damit war die erste Turnierniederlage besiegelt. Da die Gruppenspiele insgesamt sehr ausgeglichen verliefen, sah die Tabellenkonstellation vor dem letzten Spiel noch alle Optionen bezüglich der Platzierung vor. Mit einem Sieg hätten wir Gruppenerster werden können und der Gegner Dreiborn hatte bis dahin kein Spiel gewonnen.
 
Spiel 4: DoRi : Dreiborn                      0 : 3
Tore:               Fehlanzeige     
Das letzte Spiel endete mit einer frustrierenden Niederlage. Körperlich schon an den Grenzen angekommen quälten wir uns zum letzten Spiel. Bereits nach kurzer Spielzeit lagen wir gegen technisch und läuferisch überlegenen Dreiborner mit 0 : 1 hinten. Davon unbeeindruckt spielten wir uns eine hundertprozentige Torchance heraus, die vom verbesserungsfähigen Schieri abgepfiffen wurde. Der Grund für seinen Pfiff lag in einer ungeahnten Dreiborner Feldüberlegenheit. Nach einem Wechselfehler waren die Dreiborner zu fünft auf dem Platz. Allerdings führte der Pfiff noch nicht direkt zur zwingenden Zeitstrafe für Dreiborn, sondern nur zum Freistoß für uns. Erst nach dem ausgeführten Freistoß und heftiger Hinweise unsererseits stellte der leicht überforderte Schieri einen Dreiborner vom Platz. Unsere Versuche, ihm klarzumachen, dass er uns um den möglichen Ausgleich gebracht hatte, endeten nicht nur mit Verständnislosigkeit seinerseits, sondern auch mit dem prompten Gegentreffer bei Dreiborner Unterzahl zum 0 : 2. Damit war das Spiel bereits entschieden und neben einer Zeitstrafe für TD sprang lediglich der dritte Dreiborner Treffer heraus.
 
Bemerkenswert aus Sicht des Reporters ist die Zuverlässigkeit von Speedy, die hohe Motivation von Bernd, der hochlobenswerte Einsatz von Lo, die schon fast selbstverständliche Topleistung von Juli und die Unermüdlichkeit von Ufuk.
Auf dass es im nächsten Jahr in Kall besser läuft J.
 

Last changed: 28.06.2008 at 07:12:35

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