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0:3-Niederlage bei SpVg Ländchen/Sieberath

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Am Mittwoch, den 09.05.2018, ging es für die 1. Mannschaft nach Winten zum Auswärtsspiel gegen die SpVg Ländchen/Sieberath. Das Hinspiel gegen die Mannschaft von Trainer Andre Knips hatte man mit 0:4 verloren und wurde dabei gnadenlos ausgekontert. So schwor sich das Team auch vor Spielbeginn ein, die schwächere Leistung aus dem Spiel gegen Stotzheim vergessen zu lassen und Punkte aus dem „Ländchen“ mitzunehmen.

Schiedsrichter der Partie war Marco Weber. Um es vorweg zu nehmen, er hatte einen schlechten Tag erwischt und entpuppte sich als Spielleiter, der dem Heimteam mehr zugetan war, wie der Gastmannschaft. Er hatte keine klar erkennbare Linie in seinen Aktionen und reagierte häufig auf Zurufe von außen.

Die Teams begannen vorsichtig, DoRi mit leichten Feldvorteilen. In der 13 min. hatte die 1. Mannschaft in Person von Spielertrainer Alex Huth dann auch die erste Chance des Spiels. Einen Eckball von David Agnes köpfte er aus 7 m über den gegnerischen Kasten. In der 25. min dann eine strittige Szene am Strafraum der Gastgeber.

Einen Pass in Richtung Tor konnte Ländchens Nils Fink nur per Hand abfälschen, so dass der Ball nicht bei Alex Huth ankommt. Fink war in diesem Fall letzter Verteidiger vor dem einschussbereiten DoRi-Stürmer. Hier hätte man durchaus die rote Karte zeigen können, Schiedsrichter Weber belässt es beim gelben Karton.

Den fälligen Freistoß schießt Jo Sigel in die Mauer. Der Ball ist aber noch nicht geklärt, kommt auf Umwegen zu Denis Hermes. Dessen Abschluss aus 12 m halbrechter Position wird abgefälscht und geht über den Kasten.

Ländchen / Sieberath überfordert, Gästetrainer Knips nimmt in der 28 min. ein Timeout und stellt sein Team neu ein.

Die Neuausrichtung zeigt Wirkung. DoRi vertändelt den Ball im Mittelfeld und die Gastgeber kommen aus 20 m zum Torabschluss, das Leder geht knapp am DoRi-Gehäuse vorbei.

Eine Minute später ist es Danny Klinkhammer, der sich nach einem Ballgewinn im Mittelfeld in Richtung gegnerisches Tor aufmacht. Bedrängt durch einen Gegenspieler und den unebenen Rasen kommt Danny nicht zum Abschluss.

In der 38. min fällt der Führungstreffer für Ländchen/Sieberath. Es ist eine Kopie zu den Treffern aus dem Hinspiel. Ländchen erobert den Ball im Mittelfeld und dann geht es blitzschnell Richtung gegnerisches Tor. Ländchens Daniel Engel setzt sich über links durch und bringt das Leder scharf vor Panki´s Kasten. Dort steht Jannik Müller und schießt sich aus kurzer Distanz den Ball selbst an Hand und Kopf, von dort springt der Ball zur 1:0-Führung ins Netz. Es gibt auch Unparteiische, die in einer solchen Situation nicht auf Tor entschieden hätten.

Mit einem 0:1 Rückstand ging man in die Halbzeitpause, obwohl man eigentlich das bessere Team war. Wieder einmal hatte Ländchen den FC DoRi mit einem schnellen Gegenstoß überrumpelt und die Führung erzielt.

Nach der Pause drängte die 1. Mannschaft dann auf den Ausgleich, Ländchen lauert weiter auf Konter.

In der 54. min Ecke für DoRi. David Agnes bringt den Ball an den langen Pfosten zu Denis Hermes, der das Leder quer vors Tor bringt. Dort kommt Alex nicht richtig hinter den Ball und der Kopfball aus 5m geht über den Kasten.

Weitere gute Einschussmöglichkeiten boten sich Klaus Sigel in der 60. min und Alex Huth in der 63. min, beide scheiterten jedoch aus aussichtsreicher Position an Ländchens Keeper.

Und dann passierte das, was passiert, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt. Ländchen erorbert den Ball am eigenen Strafraum und ab geht die Post Richtung DoRi-Tor. In diesem Fall ist es dann Daniel Engel, der eine Hereingabe aus 10 m flach im Kasten zur 2:0-Führung unterbringt. So einfach kann Fußball sein.

Was Ländchen bei den Treffern richtig macht, geht bei DoRi schief. Nach Balleroberung spielt der Gegner die Bälle schnell und schnörkellos in Richtung Sturmspitze. DoRi dagegen nimmt die Bälle an und ist in der Verarbeitung teilweise so träge, dass der Gegner sich in aller Ruhe formatieren kann. Teilweise leichtes Spiel für die gegnerische Defensive.

Trotzdem kommt die „Erste“ immer wieder zu guten Chancen, so auch in der 68. min. Alex Huth taucht frei im Strafraum des Gegners auf und kommt aus 10 m halbrechts zum Torabschluss.

Der Ball geht knapp am Tor vorbei. Von nun an scheint der FC DoRi von der Rolle, während sich einige DoRi-Spieler auf Diskussionen mit Zuschauern, Gegenspielern und Schiedsrichter einlassen, verwaltet der Gastgeber den Vorsprung souverän.

Der Frust über die drohende Niederlage setzt sich in den Köpfen einiger Spieler fest. So kann der kurz zuvor mit gelb verwarnte David Agnes von Glück reden, dass er nach einem Foul in der 80. min nicht vorzeitig den Platz verlassen musste. Schiri Weber erstmals auf Seiten des FC DoRi.

Typisch für diesen Tag war dann auch der Treffer zum 3:0 für Ländchen/Sieberath. Bei einem Missverständnis zwischen Panki und Fabian Krebs in der 83. min ist Jan Diederichs zur Stelle, nutzt die Situation und vollstreckt zum Endstand.

In der 85. min hatte DoRi dann bei einem Lattentreffer der Gastgeber Glück, pünktlich nach 90 Minuten beendete Schiedsrichter Weber dann das Spiel.

Fazit:

Der Wille des Teams war erkennbar, Torchancen waren auch vorhanden. Leider fehlt dem Team momentan das Glück beim Torabschluss. Eine Stunde war DoRi das Team mit den größeren Spielanteilen, am Ende sprang jedoch ein verdienter Sieg für Ländchen/Sieberath heraus. Kritisch muss man in einigen Situationen die Spielweise der 1. Mannschaft betrachten. Bälle werden zu lange gehalten und dadurch das Spieltempo gedrosselt. Ländchen/Sieberath sollte hier als gutes Beispiel dienen. Nach Balleroberung wird das Spiel mit wenigen Kontakten schnell in Richtung gegnerisches Tor verlagert. So brachte man die DoRi-Defensive ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Ein weiterer Störfaktor sind die Diskussionen, die auf dem Platz geführt werden. Auch wenn die Unzufriedenheit bei einer drohenden Niederlage groß ist, sollte die verbleibende Energie ins Spiel geworfen werden und nicht in Wortgefechte mit anderen Beteiligten. Durch Siege der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist es im Tabellenkeller wieder etwas enger geworden. In den verbleibenden sechs Spielen müssen zwingend noch Punkte eingefahren werden, um den Klassenverbleib zu sichern.

Die nächste Chance dazu bietet sich am Sonntag, 13.05.2018, gegen den SSV Weilerswist. Der Ligaprimus hat bereits einen komfortablen Vorsprung auf die Verfolger, wird allerdings nicht nach Ripsdorf kommen, um lediglich die Punkte abzuliefern.

Das Spiel auf dem Aschenplatz in Ripsdorf beginnt um 15 Uhr, als Schiedsrichtergespann wurden Benno Jentges mit seinen Assistenten Antonio Schnichels und Philipp Langlitz angesetzt.

Aufstellung:

A. Pankratz – D. Hermes – M. Schneider – K. Sigel - D. Agnes (80. F. Krebs) - C. Theissen (63. M. Bales) - A. Huth - F. Leyendecker – D. Heller (68. L. Hammes) – J. Sigel – D. Klinkhammer

2. Mannschaft

Die 2. Mannschaft tritt ebenfalls am Sonntag zum Heimspiel in Ripsdorf an, Gegner ist die SG Dahlem-Schmidtheim II. Anpfiff ist um 12.30 Uhr, Schiedsrichter der Partie wird Alexander Zimmer sein.

 

Der Obmann

Last changed: 11.05.2018 at 13:04:55

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